Unser Observatorium
Bildergalerie: Unterhaltungsarbeiten am Astrographengebäude

Im Januar 2016 fällte das Forstamt der Stadt Göttingen an entsschei- denden Stellen im Süden und Osten Bäume. Damit sind nun auch Objekte in den südlichen Bereichen der Ekliptik (Sonne im Winter, zunehmender Mond im Herbst, Saturn bis 2020 und etliche Deep-Sky-Objekte) sichtbar.

Im Dezember 2013, gut 8 Jahre nach Beginn unserer Aktivitäten am Hainberg, stand das Abpumpen der abflusslosen Abwassergruben an Sonnenturm und Astrograph an.

Ende September 2012, mit der Fer- tigstellung der Drainage am Sonnen- turm, wurde gleich die Gelegen- heit genutzt, die Entwässerung der Regengossen am Astrographen vom Gebäude wegzuleiten. Denn zuvor lief das Regenwasser immer auf den Verbindungsweg. Jetzt können wir es gleich in den Wald ablei- ten.

Luftaufnahmen mit dem Quadrocop- ter von Johannes Hanke im Mai 2012 zeigten eine merkwürdige Struktur auf der Astrographenkup- pel (siehe Bilder unten). Sie sah aus, als würde ein Stück Blech feh- len und sogar die darunter liegen- den Hölzer sichtbar sein. Darauf hin liehen wir uns von Holzbau- Walde eine Leiter. Luki als Zim- mermann enterte gleich auf und un- tersuchte das vermeintliche Leck.

Im Mai 2012 rüstete Johannes Han- ke seinen Quadrocopter mit einer kleinen Kamera aus und machte Luftbilder von der Sternwarte.Li.: Astrograph mit offener Kuppel. Die Treppe ist unter dem Teleskop gut erkennbar. Mi. und re.: Auch das Spektroheliographenhaus ist hier er- kennbar. Die Baumfällmaßnahmen Januar 2011 machen sich positiv bemerkbar.

Am 17.04.2012 gelang es Bernd und Kai endlich, das Kegelrad aus der Nische mit der Spindel zu befreien. Jetzt können wir überlegen, wie wir Kegelrad und Gewindeführung ersetzen.

Am 22.01.2011 fielen die Bäume zwischen Astrographengebäude und dem Spektroheliographenhaus. Da- mit gelang es, Sterne, Sonne, Mond und Planeten 1 bis 1,5 Stunden län- ger im Westen zu beobachten, bevor sie in den Bäumen verschwanden. Nun bleibt nur noch der Süden und der Osten übrig. Dort fällte der Förster Anfang 2012 nochmal einige Bäume. Letztlich waren die Maßnah- men zur Sicherung von Spektrohelio- graphenhaus und Astrographenge- bäude unerlässlich.

Im Winter wird die Sternwarte regelmäßig mehrmals täglich überwacht. Der Frostschutz hat oberste Priorität. Die Schneeverhält- nisse sind deutlich kritischer als 200m tiefer in der Stadt. Hier einige Beispiele aus dem Jahr 2010. Das Bild rechts stamm vom Sonnenturm. Ein modernes Heizkraftwerk wäre wünschenswert,aber momentan heizen wir über elektrische Lüfter. Die Temperatur können wir auf etwa 5 Grad halten und damit Frostsicherheit schaffen.

Ende August 2010 demontierte Kai den Schneckenradantrieb am Astro- graphen und justierte bzw. säuber- te die Einzelteile. Zum Teil waren die Antriebsteile mit altem ver- harzten Fett schwergängig geworden. Oben links: Antrieb ohne Verklei- dung, O. mitte: Vergleich zwischen Schnekkenrad und Hand(!). O. Rechts: Lagerbock der Schnecke. U. Links: Beides demontiert. Un- ten mitte: Einzelteile Unten rechts: Wiederaufbau.

Nach dem Ausfall der Spindelan- triebs im April 2010 konstruierte Luki Anfang August eine rollbare Treppe. Der alte Tritt für die öffentlichen Beobachtungen war uns ohnehin nicht geheuer. Das war An- lass genug, eine solidere und sicherere Kunstruktion zu schaffen. Außerdem können wir jetzt auch größere Höhen erreichen.

Am 26.05.2010 erhielt das Astrogra- phengebäude einen neuen Anstrich. Zuvor fielen die Fernsterläden auf durch ihre Korrosion und der Putz war großflächig beschädigt (Bilder li. und mi.). Das Bild rechts zeigt das fertige Äußere.

Am 26.September 2009 ging unser E-Objektiv auf Reisen. Wolfgang Busch in Hamburg reinigte alle optischen Teile, und setzte zu- dem die Linsen wieder verspan- nungfrei ein. Li.: Vorsichtiges Abnehmen der Objektivfassung. Mi.: Demontiertes Objektiv. Der Schat- tenwerfer links deckt einen Muschel- bruch ab. Rechts: Pilz im 34cm-UV- Triplett?

Im August 2008 ging es an den Kuppelantrieb. Bis dahin verur- sachte das Ritzel einen Höhen- schlag gegen den Kuppeldrehkranz. Unter alle Lagerböcke des Dreh- kranzes legten wir Distanzschei- ben und beseitigten so den Höhen- schlag. Die Laufschienen der Lo- renräder wurde entrostet (Auf ihr läuft die Kuppel). Alle gefetteten Teile wurden gereinigt und neu mit frischen witterungsbeständigem Fett eingestrichen. Dasselbe pas- sierte auch an beiden Zahnstangen der oberen und unteren Kuppel- spaltführungen. Dort musste Herbert auch von außen mittels Dachdekkerleiter heran. Alle Fettbuchsen wurden mit neuem Fett ausgedrückt und so neu befüllt. Die Holzverkleidung des Kuppelspaltes wurde neu ge- strichen. Wir danken hier der Fa. Sorge für die Leiter und der Fa. Heizöl-Piening für das Überlassen der Fettpresse.

Parallel zu den Arbeiten an der Kuppel kümmerten wir uns um den Tubus des Frauenhofer-Refraktors und des korrodierten Messingaus- zuges Ende Juli/Anfang August 2008. Links oben: Der von Erwin gespendete Baader-Auszug am Tubus- ende. Oben mitte: Noch vor der Kor- rosionsbehandlung. Leichte Kor- rosion im Tubus (o. - rechts) und demontierte Teile (u. re.). Unten mi.: Der fertig poliete Messingaus- zug

In 2007 wurden die Auffrierungen und Mauerwerksversätze im Trep- penaufgang beseitigt. Gleichzei- tig wurde ein Geländer zur Ver- kehrssicherung angebracht. Bilder hierzu stellen wir demnächst noch ein.

Großreinemachen ist im Frühjahr fällig, meistens nach Ende des Pollenfluges. Hier einige Bei- spiele aus 2007.

Anfahrtsskizze zum Observatorium


Zurück zur Bilder-Seite

Zurück zur Hainberg-Seite

Zurück zur AVG-Homepage


letzte Änderung: 16.02.2013 Die AVG Internet-Redaktion