Öffentliche Beobachtungen und Führungen
im Hainberg-Observatorium


Detailübersicht über die Themen der geplanten Führungen für 2019 und 2020

24. Januar 2019 19:00 Uhr



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JUWELEN DES WINTERHIMMELS



Nach einem Blick auf die Planeten Mars und Uranus wenden wir uns den leuchtenden Gasnebeln im Orion und den vielen Sternhaufen anderer Sternbilder zu. Darunter M34, der gegen 21:00 Uhr im Zenit stehen wird und NGC 1622 im Stier. Zum Schluss unserer Runde über den winterlichen Himmel besuchen wir den Orionnebel M42.

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14. Februar 2019 19:00 Uhr



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DER GOLDENE HENKEL



Am Westrand des Mare Imbrium (Regenmeer) liegt die „Regenbogenbucht“. Zum Zeitpunkt unserer Beobachtung wird sie gerade vom Terminator durchtrennt. Sie tritt also gerade aus dem Mondschatten heraus. Somit ergeben sich beste Bedingungen, um Einzelheiten zu sichten, wie z. B. das Promontorium Laplace, die östliche Begrenzung der Bucht. In der Nähe der Bucht finden wir die Krater Helicon und C. Herschel. Die Montes Recti bilden einen kleinen Gebirgszug östlich der Regenbucht. Bei fach einfallendem Licht können gelbliche Farbtönungen beobachtet werden, die der Bucht den Spitznamen "Goldener Henkel" eingebracht haben.

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28. März 2019 21:00 Uhr



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GALAXIEN IM HAAR DER BERENIKE



Um die Sternbilder Löwe und Haar der Berenike finden sich große Ansammlungen an fernen Galaxien. Viele davon sind auch im Amateurfernrohr sichtbar. Während südlich des Sternbildes Haar der Berenike der Galaxienhaufen in der Jungfrau liegt, erstreckt sich im Haar der Berenike ein weiterer Haufen, nach dem Sternbild daher auch "Coma-Haufen" genannt. Beide Galaxienhaufen gehen ineinander über. Prominente Mitglieder sind die Nadelgalaxie NGC 4565, wegen ihrer Kantenlage so genannt. Heller ist ihre Nachbarin, die "Heringsgalaxie NGC 4631 oder die "Galaxie mit dem schwarzen Auge" M64. Im Löwen finden sich ebenfalls recht helle Exemplare, wie z. b. das Paar M65 und M66.

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30. März 2019 10:00 Uhr



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ASTRONOMIETAG



Am Astronomietag öffnen alle Institute, Sternwarten und Planetarien ihre Türen! Das Motto 2019: „Möge die Nacht mit uns sein! - Licht aus, Sterne an!“ Tagsüber versuchen wir - klaren Himmel vorausgesetzt - die Planeten Venus und Jupiter und natürlich die Sonne. Es werden beide Obervatorien geöffnet sein, sowohl der Sonneturm als auch das Astrographengeäude. Abends, falls der Himmel es zulässt, versuchen wir ab 21:00 Uhr MEZ die Galaxien im Löwen und die schönsten offenen Sternhaufen am Frühlingshimmel.

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04. April 2019 21:00 Uhr



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GALAXIEN AM FRÜHLINGSHIMMEL



Wenn im Frühjahr „Galaxienzeit“ ist, kann man nicht oft genug eine Optik in die großen Galaxienhaufen richten. Daher gibt es nochmal einen "Nachschlag" zum Märztermin für alle, die keine Zeit hatten oder falls das Wetter schlecht gewesen sein sollte. Die Objektauswahl ist riesig: Neben M95 unf M96 im Löwen sind auch Markarians Galaxienkette in der Jungfrau oder die schöne Galaxie M100 lohnende Ziele.


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16. Mai 2019 21:00 Uhr



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IM OZEAN DER STÜRME



Der Krater Reiner und die seltsame Formation „Reiner Gamma“ stehen auf den Programmpunkten der heutigen Führung. Westlich des Kraters Copernicus, scharf in Richtung Mondrand, findet sich die helle Formation "Aristarch", die schon als heller Fleck im Fernglas sichtbar ist. Etwas südlich gelegen ist der Krater Reiner und in dessen Nähe die seltsame Struktur namens Reiner Gamma.

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23. Juni 2019 14:00 Uhr



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DIE SONNE (SONNENTURM)



Sonnenflecken und -fackeln, Lichtbrücken, Protuberanzen, die Granulation der Sonnenoberfläche, das Sonnenspektrum: Unser Heimatstern hat mehr zu bieten, als man gemeinhin glaubt. Je nach Wetterlage werden wir die Sonne im Licht der Wasserstoff-Alpha-Linie beobachten. Da auf dieser Wellenlänge die Protuberanzen leuchten, ist eine direkte Beobachtung dieser Sonnenaktivität möglich. NIEMALS UNGESCHÜTZT IN DIE SONNE SEHEN!

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11. Juli 2019 20:00 Uhr



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50 JAHRE MONDLANDUNG!



Zur Erinnerung an die erste Mondlandung von Apollo 11 beobachten wir die Umgebung der Landestelle im Meer der Ruhe. Aber auch andere Landestellen der Apollo-Missionen. Zusätzlich bieten wir einen Vortrag und eine kleine Ausstellung zum Thema an. Am 11. ergibt sich eine gute Möglichkeit, den zunehmenden Mond zwei Tage nach dem ersten Viertel zu beoachten. Die Landestellen im "Meer der Ruhe" ist durch drei winzige Krater markiert, die wir im großen Teleskop versuchen wollen. Daneben ergibt sich eine gute Gelegenheit, die nächste berühmte Landestelle, nämlich das ursprünglich für Apollo 13 vorgesehene Fra-Mauro-Gebiet im Teleksop zu beobachten (später das Landegebiet von Apollo 14). Daneben können wir die Gebiete um die Landestellen von Apollo 15 (Appeninen-Gebirge), Apollo 16 (nördlich des Kraters Dollond) und Apollo 17 (Krater Littrow) beobachten. Das Gebiet um die Landestelle von Apollo 12 liegt an dem Abend noch im Mondschatten.

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08. August 2019 20:00 Uhr



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DER ZUNEHMENDE MOND



Einsam im Mare Imbrium (Regenmeer) stehen die beiden Bergmassive Mons Piton und etwas weiter nördlich Mons Pico. Mons Pico tritt gerade aus dem Monschstten heraus. Besonders spektakulär wird es sein, zu beobachten, wie das Bergmassiv immer weiter ins Licht eintaucht. Südlich von Mons Piton finden wir den kleinen Gebirgszug Montes Sitzbergen, noch weiter südlich den großen Krater Archimedes.

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08. September 2019 10:00 Uhr



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TAG DES OFFENEN DENKMALS


Wir feiern den 90-jährigen Geburtstag des Hainberg-Observatoriums. Dazu bieten wir Vorträge und eine kleine Ausstellung in den Räumen unseres Observatoriums. 1927 nahm der damalige Sternwartendirektor Hans Kienle einen 12"-Refraktor mit auf eine Sonnenfinsternis-Expedition nach Upsala. Das bildete schließlich die Keimzelle des heutigen Hainberg-Observatoriums. Was sich sonst noch an interessanten Begebenheiten ereignet hat, lässt sich am 08.09. in Erfahrung bringen. Bei gutem Wetter verzichten wir aber trotzdem nicht auf astronomische Beobachtungen.

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19. September 2019 20:00 Uhr



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SATURN UND DER HERBSTHIMMEL



Saturn bei noch fast voller Ringöffnung lässt man sich besser nicht entgehen! Am genannten Termin können wir Saturn in immerhin 26 Grad Höhe genau im Meridian finden. Die Ringe haben zum Beobachtungstermin noch eine respektable Öffnung. Einen dramatischen Effekt erzeugt der Schatten der Saturnkugel auf den Ringabschnitten hinter dem Planeten. Es ergibt sich beinahe ein 3-D-Effekt. Der Saturnmond Titan wird gut 3 Bogenminuten östlich des Saturn sichtbar sein. Der Mond Rhea wartet ca. 1,5 Bogenminuten westlich des Saturns. Spannend wird sein, ob die Sichtbarkeitsbedingungen ausreichen, um die Cassinische Teilung zu erkennen. Den Planeten Jupiter gut eine Stunde westlich des Saturns bietet in weiteres Ziel für Beoachtungen.

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10. Oktober 2019 21:00 Uhr



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DER KOBRAKOPF



Das Schrötertal nördlich der wohl interessantesten und jüngsten Mondformation, dem Krater Aristarch, endet in einer aufgeweiteten Struktur, die einem Kobrakopf ähnelt. Der Krater Aristarch fällt auf als eine der hellsten Mondformationen. Er ist umgeben von Furchen, Rillen und Bergmassiven. Südlich von Aristarch findet sich der Krater Kepler mit seinem Strahlennetz.

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21. November 2019 19:00 Uhr



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NEBEL UND STERNHAUFEN AM HERBSTHIMMEL



Neben den Kugelsternhaufen M 2 und M 15 besuchen wir die Planeten Neptun und Uranus. Zu späterer Stunde lohnt sich ein Blick auf M77, eine Galaxie mit aktivem Kern. Unweit von ihrer Position findet sich die große aber schwache Galaxie NGC 1055, die wir ebenfalls versuchen können.

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05. Dezember 19:00 Uhr



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DER ZUNEHMENDE MOND


Das Gebiet um die Krater Fra Mauro, Reinhold und Copernikus sind die heutigen Ziele unserer Tour über die Mondoberfläche. Knapp 50 Jahre nach Apollo 13 und 14 ist das Fra Mauro-Areal das interessanteste Ziel der heutigen Führung. Die Böden der Krater Fra Mauro, Parry und Bonplant sind durchzogen von feinen Rillen und mehreren Kleinstkratern. Da Fra Mauro zum Zeitpunkt unserer Führung gerade aus dem Mondschatten heraus ist, sind die Beobachtungsbedingungen optimal.

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16. Januar 2020 19:00 Uhr



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DIE WINTERMILCHSTRASSE



Die Sternhaufenkette von M 35 in den Zwillingen bis M 36, 38 und 37 im benachbarten Sternbild Fuhrmann und anderen Objekten wird unser heutiges Ziel. Die genannten Sternhaufen liegen alle in der Wintermilchstraße. Damit finden sich überall viele kleine Objekte, wie z. B. der kleine Sternhaufen NGC 1622 im Stier oder der Überrest einer Supernova-Explosion, M1. An seiner Stelle beoachteten chinesische Astronomen im Jahre 1054 eine Supernova, die für sie zweitweise tagsüber sichtbar war.

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20. Februar 2020 19:00 Uhr



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DER ORIONNEBEL



Den berühmten „Orionnebel“ kennen wahrscheinlich Alle. Unsere heutige Führung beinhaltet auch andere Gasnebel im und um das Sternbild Orion, darunter den Flammennebel NGC 2024, den Reflexionsnebel M78. Der nördliche Part des Orionnebels hat mit M43 eine eigene Nebelnummer erhalten.

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19. März 2020 20:00 Uhr



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DER FRÜHLINGSHIMMEL



Wir besuchen die Sternhaufen in der Wasserschlange, dem Einhorn und den Zwillingen. Ein heller, aber oft ignorierter Sternhaufen ist M48 in der Wasserschlange. Ein unbedingter "Hinkucker" in jedem Instrument! Im unscheinbaren Sternbild Einhorn warten auf uns die schönen Sternhaufen M46 und 47. Am Fuße der Zwillinge findet sich das ungleiche Sternhaufenpaar aus M35 und NGC 2158.

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