Öffentliche Beobachtungen und Führungen
im Hainberg-Observatorium


Detailübersicht über die Themen der geplanten Führungen für 2018 und 2019

14. Dezember 2017 19:00 Uhr



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GALAXIEN AM HERBSTHIMMEL


Unsere beiden Nachbargalaxien, die große Galaxie in der Andromeda und die etwas kleinere, Messier 33 im Sternbild Dreieck, sind das heutige Ziel unserer Führung am Sternenhimmel. Daneben bieten wir einen Blick auf weitere hellere und schwächere Partner unserer Milchstraße. Nahe des hellen Sterns Mirach (Beta Andromedae) liegt die oft übersehene Galaxie M404. Im Sternbild Pegasus lässt sich die schöne Galaxie NGC 7331 genau in Kantenlage beobachten. Weiter südlich können wir nochmal M77, eine Galaxie mit aktivem Kern, besuchen (siehe Novembertermin).

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18. Januar 2018 19:00 Uhr



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DIE WINTERSTERNBILDER



Die Sternbilder zwischen der Cassiopeia (dem „Himmels-W“) und den Zwillingen besuchen wir bei der heutigen Führung: Einige der schönsten Sternhaufen des Messier-Kataloges finden sich gerade in dieser Himmelsregion: Wir beginnen mit M52 und M103 in der Cassiopeia. Weiter geht es zum Doppelsternhaufen NGC 884/869 (nicht in Messiers Katalog) im Perseus, zur Sternhaufenkette im Fuhrmann von M37 über M36 zu M38 (von Ost nach West) und schließlich zu M35 mit seinem schwächeren Partner NGC 2129.

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22. Februar 2018 19:00 Uhr



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REISE DURCH DAS MEER DER RUHE



Mit ihrer großen Detailfülle zeigen sich die Krater Aristoteles und das Kaukasusgebirge nahe des Mondnordpols Fernrohrbeobachtern. Östlich des Kaukasus liegt der Krater Cassini, an den sich nördlich das Alpengebirge anschließt. Südlich des Kaukasus besuchen wir die Apenninen mit dem Berg Hadley und der Hadleyrille (Apollo 15). Der Mond bietet gerade auch für kleinere Teleskope reichlich Betätigungsfeldl! Die große Wallebene Albategnius und der Krater Triesnecker mit seinem Rillensystem warten in den Hochländern des Mondäquators auf uns. Südlich von Triesnecker stoßen wir noch auf den interessanten Krater Rhaeticus.

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15. März 2018 20:00 Uhr



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UNTERWEGS IM WINTERSECHSECK



Die Hauptsterne von 6 Wintersternbildern formen ein großes Sechseck am Himmel. Dazu gehören die Sterne Sirius im Gr. Hund, Procyon im Kl. Hund, Castor in den Zwillingen, Capella im Fuhrmann, Aldebaran im Stier und Rigel im Orion. Zahlreiche Sternhaufen, leuchtende Gasnebel und andere interessante Objekte lassen sich im Wintersechseck finden: M42/43 im Orion, der „Orionnebel“, Der Kugelsternhaufen M79 südlich des Orion, M41, 46 und 47 im Hinterdeck des Schiffes, M35 mit NGC 2129 und der „Eskimonebel“ (NGC 2392) in den Zwillingen. Weniger bekannt sind M48 in der Wasserschlange und M50 im Einhorn. Und das ist nur eine kleine Auswahl an interessanten Deep-Sky-Objekten im März!

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24. März 2018 10:00 Uhr



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ASTRONOMIETAG



Zum deutschlandweiten Astronomietag öffnen alle astronomischen Einrichtungen ihre Häuser. Das Motto 2018: „Das geheime Leben der Sterne.“ Neben dem Planeten Mars beobachten wir bei gutem Wetter Sonne oder Mond am Taghimmel.

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19. April 2018 21:00 Uhr



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DIE SPINDELGALAXIE UND IHRE SCHWESTERN



Im April ist Galaxienzeit. Die Sternbilder mit der größten Dichte an Galaxien am Himmel stehen jetzt hoch überm Horizont. Die großen Galaxienhaufen überdecken Teile der Sternbilder Jungfrau, Haar der Berenike und Löwe. Unter den Astroamateuren beliebt ist u. a. die Nadelgalaxie NGC 5646. Eine Galaxie, die man genau von der Seite sieht („on edge“). Hierbei lässt besonders der Staubstreifen in ihrer Hauptebene beobachten. Am Frühlingshimmel bieten einige einfach sichtbare Galaxien in Kantenlage an: NGC 5907 und ihre Nachbarin NGC 5866 (M102), die auch den Namen "Spindelgalaxie" trägt. Neben NGC 5866 trägt auch noch eine zweite Galaxie diesen Namen: NGC 3115 im Sternbild Sextant, die auchnim Frühling zu beobachten ist.

Im Sternbild "Haar der Berenike" finden wir die "Galaxie mit dem Schwarzen Auge“, die auch M64 genannt wird. Hier spielt ebenfalls eine Ansammlung nichtleuchtender Materie eine Rolle, die in der Mitte der Galaxie den Effekt eines Auges erzeugt.

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24. Mai 2018 20:00 Uhr



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IM OZEAN DER STÜRME



Der Krater Plato sticht mit seinem dunklen Boden aus der Menge der vielen Krater auf dem Mond hervor. Außerdem ist, auch schon für Fernglasbeobachter – der östliche Teil des „goldene Henkels“, einer großen Bucht, die in das Mare Imbrium (Regenmeer) hineinragt. Das Kap Laplace taucht in den Stunden unserer Beobachtungsaktion gerade ins Sonnenlicht. Die Strukturen im Wall des Kraters „Copernicus“ lassen sich gut nutzen zur Prüfung von Fernrohroptiken. Die kleinsten Einzelheiten messen ca. 1km Größe. Die Krater Stadius und Eratosthenes laden zu weiteren Beobachtungen ein.

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25. Juni 2017 14:00 Uhr



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DIE SONNE (SONNENTURM)



Sonnenflecken und -fackeln, Lichtbrücken, Protuberanzen, die Granulation der Sonnenoberfläche, das Sonnenspektrum: Unser Heimatstern hat mehr zu bieten, als man gemeinhin glaubt. Je nach Wetterlage werden wir die Sonne im Licht der Wasserstoff-Alpha-Linie beobachten. Da auf dieser Wellenlänge die Protuberanzen leuchten, ist eine direkte Beobachtung dieser Sonnenaktivität möglich. NIEMALS UNGESCHÜTZT IN DIE SONNE SEHEN!

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09. Juli 2017 14:00 Uhr



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DIE SONNE (SONNENTURM)



Vom Regenbogen zum hoch aufgelösten Linienspektrum: Die Geschichte der Sonnenforschung und „Sonne live“ (Siehe den Hinweistext unseresJuni-Programms).NIEMALS UNGESCHÜTZT IN DIE SONNE SEHEN!

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16. August 2018 19:00 Uhr



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DER ZUNEHMENDE MOND



Dieses Mal gib es eine Premiere, indem wir eine Beobachtung des Mondes am Tageshimmel probieren, denn sie Sonne steht zum Zeitpunkt der Führung noch gut 14 Grad über dem Horizont. Einen besonderen Effekt können wir heute beobachten, wenn der Terminator genau durch den Krater „Theophilus“ geht. Hier lassen sich viele Details auf der Mondoberfläche beobachten. Im Meer der Ruhe (Mare Tranquilitatis) nehmen wir die Krater Arago, Ritter und Sabine ins Visier. Weiter südlich wandern wir zum großen Krater Fracastorius und das Mare Nectaris (Honigmeer). Knapp 11 Grad südöstlich des Mondes steht außerdem der Wolkenplanet Jupiter. Auch Jupiter lässt sich tagsüber gut beobachten. Interessant wird festzustellen sein, ob man den zerklüfteten Zentralberg in Theophilus sehen kann.

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09. September 2018 10:00 Uhr



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TAG DES OFFENEN DENKMALS


Jeden zweiten Sonntag im September sind alle deutschen Denkmäler für Besucher geöffnet. Ab 10:00 Uhr steht unsere Sternwarte der Besichtigung offen.

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27. September 2018 20:00 Uhr



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SATURN UND DER HERBSTHIMMEL



Der Planet Saturn rückt nach im Spätsommer wieder ins Zentrum unserer öffentlichen Beobachtungen. Zu Beginn unserer Führung steht daher der Ringplanet wieder auf dem Programm. Zu dem Zeitpunkt werden die Ringe ca. 26,6° geöffnet sein. Anschließend besuchen wir die Kugelsternhaufen M2 im Sternbild Wassermann und M15 im Sternbild Pegasus. Anschließend folgen unsere beiden Nachbargalaxien, darunter die große Galaxie im Sternbild Andromeda und die Galaxie im Sternbild „Dreieck“.

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18. Oktober 2018 20:00 Uhr



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AUSFLUG INS FRA MAURO HOCHLAND!



Vor 46 Jahren brach die Apollo-14 Mission zum Fra-Mauro-Hochland östlich des Mare Cognitum auf. Das Fra-Mauro Hochland besteht eigentlich aus den drei zusammengehörigen Kratern Fra Mauro, Parry und Bonpland. Interessant machen dieser Gebiete viele Rillen, die die Mondoberfläche durchziehen. Durch das jetzt flach auftreffende Sonnenlicht nahe des Terminators lassen sich feine Details gut erkennen: Besonders interessant ist ein kleiner westlich gelegener Höhenzug im Mare Cognitum. Weiter südlich treffen wir auf den Krater Kies unmittelbar am Terminator. Am Südrand des Mare Nubium können wir dabei die Rupes Mercator („Mercatorfurche“) beobachten. Nahe der Mondposition am Himmel versuchen wir außerdem, den Planeten Mars zu sichten.

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08. November 2018 19:00 Uhr



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MARS, NEPTUN UND URANUS



Der entfernte Planeten Neptun und unser Nachbar Mars bilden bei unserer heutigen Führung den Einstieg. Etwas später geht es weiter zum Uranus. Beim Neptun zeigt sich die leicht bläuliche Färbung je nach verwendeter Fernrohrbrennweite und -öffnung. Bei Uranus zeigt sich ein leichter Stich ins Türkise. Mars hat nach seiner Opposition Ende Juli noch einiges an Durchmesser im Fernrohr zu bieten. Immerhin zeigt Mars noch 11 Bogensekunden und schon wieder eine deutliche Phase am östlichen Rand (die Sonne bescheint ihn mehr „von der Seite“).

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06. Dezember 19:00 Uhr



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BEGEGNUNGEN AM HERBSTHIMMEL


Am 7. tagsüber passiert Mars den Neptun in nur 2 Bogenminuten (!!) Abstand! Am Abend unserer Führung misst der Abstand noch 31 Bogenminuten. Immerhin schon eng genug, dass wir beide Planeten gemeinsam ins Fernrohrgesichtsfeld bekommen. Solche dramatischen Anblicke im Teleskop sind selten. Deshalb wollen wir uns diese Begegnung nicht entgehen lassen. Der Planet Uranus schließt sich der Begegnungsbeobachtung an. Schließlich können wir noch einen Blick auf unsere Nachbargalaxien M31 und M33 werfen.

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24. Januar 2019 19:00 Uhr



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JUWELEN DES WINTERHIMMELS



Die Regenbogenbucht (Sinus Iridum) am Rande des Mare Imbrium wird von den Mondbeobachtern auch “goldener Henkel“ genannt. Der Kontrast zwischen den schroffen Gebirgsketten (Montes Jura) und dem glatten „Meeres“boden der Bucht bietet besonders schöner. Danach besuchen wir das Fra-Mauro-Hochland, in dem vor 46 Jahren Apollo 14 landete. Noch weiter südlich finden wir den Krater Hipalus mit der gleichnamigen Rille. Wenn genug Zeit vorhanden sein sollte, kann auch noch ein Blick auf den fernen Uranus geworfen werden.

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14. Februar 2019 19:00 Uhr



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DER GOLDENE HENKEL



Die Regenbogenbucht (Sinus Iridum) am Rande des Mare Imbrium wird von den Mondbeobachtern auch “goldener Henkel“ genannt. Der Kontrast zwischen den schroffen Gebirgsketten (Montes Jura) und dem glatten „Meeres“boden der Bucht bietet besonders schöner. Danach besuchen wir das Fra-Mauro-Hochland, in dem vor 46 Jahren Apollo 14 landete. Noch weiter südlich finden wir den Krater Hipalus mit der gleichnamigen Rille. Wenn genug Zeit vorhanden sein sollte, kann auch noch ein Blick auf den fernen Uranus geworfen werden.

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28. März 2019 21:00 Uhr



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GALAXIEN IM HAAR DER BERENIKE



Ab Mitte März schieben sich die Sternbilder Haar der Berenike, Jungfrau und Löwe immer höher über den östlichen Horizont. Damit werden die großen Galaxienhaufen, die die drei Sternbilder zu Teilen bedecken, immer besser beobachtbar. Die bis Mai immer höher wandernde Sonnenposition beendet dann leider recht schnell das Zeitfenster für Beobachtungen in den Abendstunden. Die heutige Führung beginnt mit der „Galaxie mit dem schwarze Auge“, wie M64 auch genannt wird. Weiter nördlich schließen sich einige berühmte Galaxien an, die „Spindelgalaxie“ NGC 4565, die „Heringsgalaxie“ NGC 4631. Je nach Winkel blicken wir mehr oder weniger auf die Hauptebene (z. B. bei M64) oder auf die Kante eine Galaxie (z. B. NGC 4565).

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