Wetter und Sonne - Göttingen 1. Halbjahr 1996

Für die erste Jahreshälfte 1996 habe ich die astronomische Wetterentwicklung im Raum Südniedersachsen festgehalten.

Dazu habe ich für Beobachtungsmöglichkeiten am Tag (weiß) und für die Nacht (schwarz) täglich einen Zahlenwert vergeben, dessen Verlauf im Balkendiagramm ersichtlich ist. Die Zahlen rechts ermitteln die Anzahl der Tage und Nächte, an denen beobachtet wurden konnte.

Ende 95 habe ich mir ein Objektivsonnenfilter beschaft und mit diesem kann ich Aktivitäten auf der Sonnenscheibe im Weislicht beobachten. Dazu gehören Fackeln, Granulation und Flecken, die als Umbra und Penumbra erkennbar sind.

Diagramm Der Verlauf des Kurvendiagramms spiegelt die tägliche (wenn möglich) Zählung der Einzelflecken wieder. (Leider war es mir nicht möglich für diesen Zeitraum die Relativzahl der Sonne zu rekonstruieren.) In der Spalte rechts ist die Anzahl der Flecken pro Monat ablesbar.
Die Beobachtungen wurden meist Mittags gegen ca.13.30 Uhr durchgeführt.

Das Filter hat eine Öffnung von 200 mm und eine neutrale Dichte von n=D5; 1/OOOstel von einem Prozent des ankommenden Lichts gelangt an das Auge. Oder anders ausgedrück: wenn dieser Teil von einer 100 kg schweren Torte abgeschnitten würde, wäre das Stück 1 Gramm schwer...Ach ja, die restlichen 99.999 kg der Torte fallen der Reflektion zum Opfer...

Es versteht sich von selbst, daß eine Sonnenbeobachtung niemals ungefiltert durchgeführt werden darf; irreparable Schäden wären die sofortige Folge.

Frank Teske


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© Die AVG Internet-Redaktion, letzte Änderung: 12.10.1997